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Edward Bibbins Aveling (* 29. November 1849[1] in Stoke Newington, Stadtbezirk von Hackney, London; † 2. August 1898 in Battersea, London)[2] war englischer Sozialist (Arzt), Zoologe, Freidenker sowie in den Jahren von 1884 bis 1898, bis zu ihrem Tod, Lebensgefährte von Eleanor Marx.

Edward Aveling. Fotografie nach 1893 der Photographic Co-Operative Society, Ld. / Miss E. F. Field Manager.
Edward Aveling. Fotografie nach 1893 der Photographic Co-Operative Society, Ld. / Miss E. F. Field Manager.

Leben



Jugend und Studium


Edward Aveling wurde als fünftes[3] von acht Kindern in dem Haus „6 Nelson Terrace“[4] geboren. Sein Vater der Reverend Thomas William Baxter Aveling (* 1815; † 1884)[5] und seine Mutter Mary Ann († 1877), war die Tochter von Thomas Goodall, eines Farmers und Gastwirts aus Wisbech.

Ab 1863 besuchte er mit seinem Bruder Frederick Wilkins Aveling die „Proprietary School in Taunton“ und 1867 begann er Medizin an dem University College London zu studieren.[6] Er erhielt den Bachelor of science in Zoologie 1870.[7] 1869 wechselt er zur Philosophischen Fakultät und er hielt ein Stipendium von 40 £ sowie ein dreijähriges Stipendium von 50 £ für das Studium der Zoologie. Von 1870 bis 1872 arbeitete er als Assistent von Michael Foster in Cambridge. 1876 promovierte er zum Doktor der Naturwissenschaften und wurde zum Mitglied der Linné-Gesellschaft gewählt.[8] Aveling lehrte am New College, London bis 1879. Am 30. Juli 1872 heiratete Aveling Isabel Campbell Frank genannt Bell (* 1849?; † 12. September 1892),[9] die Tochter eines Geflügelhändlers[10] und Erbin ihres 1868 verstorbenen Vaters. Nach ungefähr zwei Jahren trennte sich die Ehefrau von Aveling, eine Ehescheidung wurde aber nicht vollzogen.[11] Bereits 1872 oder 1873[12] hatte Aveling, bei einem Vortrag an einer Schule in Hampstead Karl Marx flüchtig kennengelernt.[13]


Der Freidenker


Nachdem Avelings Mutter 1877 am Schlagfluß gestorben war, bekannte er sich zum Atheismus. Durch einen seiner Studenten lernte er 1879 Annie Besant und Charles Bradlaugh von der „National Secular Society“ kennen und er nahm bald eine führende Rolle in dieser Gesellschaft wahr.[14] Gemeinsam mit ihnen gab er zahlreiche Broschüren heraus. Im September 1881 besuchte Aveling gemeinsam mit Ludwig Büchner Charles Darwin in dessen Haus in Downe. Sie diskutierten über Atheismus und Darwin zog es vor als Agnostiker zu gelten.[15] Aveling verteidigte den Herausgeber des „Freethinker“ George William Foote als dieser von dem konservativen Parlamentsmitglied Sir Henry Tyler wegen Blasphemie vor Gericht gezerrt wurde.[16] Aveling veröffentlichte nicht nur zahlreiche Broschüren im Auftrage der „National Secular Society“, sondern kam als Agitator auf hunderten von Versammlungen mit Arbeitern in Kontakt.

Im 1882 gründete Foote die Zeitschrift Progress. A monthly magazine of advanced thought und Aveling war der Redakteur dieser Zeitschrift. Er bat Eleanor Marx um einen Artikel über ihren verstorbenen Vater[17] Aveling veröffentlichte Gedichte in dieser Zeitschrift, die sich wie Liebesgedichte lesen.[18] Auch Friedrich Engels schrieb für diese Zeitschrift.[19]

Aveling war nicht nur ein Bewunderer von Charles Darwin und dessen Evolutionstheorie, sondern er bemühte sich auch um einen persönlichen Kontakt zu Darwin. Am 12. Oktober 1880 schrieb er einen Brief an ihn und bat, ihm ein Buch widmen zu dürfen. Darwin antwortete am 13. Oktober,[20] dass er seinem Wunsch nicht entsprechen wollte. Das Buch, es handelt sich um The Student’s Darwin befindet sich noch heute im Darwin-Nachlass. Darwins Brief gelangte als Teilnachlass von Eleanor Marx mit Darwins Brief an Karl Marx vom 1. Oktober 1873 in den Marx-Nachlass und wurde deshalb lange Zeit als negative Stellungnahme von Darwin Karl Marx gegenüber behandelt.[21] Am 28. September 1881 besuchten Aveling und Ludwig Büchner Darwin in seinem Haus in Downe. 1897 schrieb Aveling darüber: „Er begrüßte uns auf der Schwelle seines Hauses. […] Wir frühstückten mit ihm und etlichen Familienangehörigen. […] Wir erfuhren später, daß Frau Darwin in jeder Hinsicht am orthodoxen Kirchenglauben festhielt. Darwin erzählte uns im Verlaufe unserer Unterhaltung, daß ihm die Veröffentlichung der Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Forschungen und Entdeckungen äußerst schmerzlich war, weil er wußte, daß manche von ihnen Personen verletzten mußten, die ihm am nächsten standen.“[22] Aveling führte auch einen Briefwechsel mit Haeckel über die Veröffentlichung einiger Aufsätze von Haeckel in England,[23] die unter dem Titel The Pedigree of Man. And Other Essays 1883 gedruckt wurden.


Bei den Sozialisten


Wilhelm Liebknecht, Edward Aveling und Eleanor Marx während ihrer Agitationsreise in Nordamerika 1886.
Wilhelm Liebknecht, Edward Aveling und Eleanor Marx während ihrer Agitationsreise in Nordamerika 1886.

Am 17. März nahm Aveling am Begräbnis von Karl Marx auf dem Highgate Cemetery in London gemeinsam mit Eleanor, Charles Longuet, Paul Lafargue, Friedrich Engels, Helena Demuth, Georg Lochner, Friedrich Leßner, Wilhelm Liebknecht, Carl Schorlemmer, Ernest Radford, Gustav Lembke und Sir Ray Lankester teil.[24]

Im August 1884 wurden Eleanor Marx und Edward Aveling Mitglied der Social Democratic Federation (SDF), die 1881 von Henry Mayers Hyndman gegründet worden war. Wegen politischer Differenzen spaltete sich die SDF und Eleanor und Edward gründeten am 27. Dezember 1885 zusammen mit William Morris und Ernest Belfort Bax und anderen die Socialist League.[25] Am 16. Januar 1885 gaben die Gründer einen Zirkularbrief heraus, der die Gründe für die Spaltung darlegte.[26] Im September beteiligten sich Eleanor und Edward an der Versammlung in der Dodd Street, die eine Welle von Kämpfen für die Redefreiheit in England einleitete.[27]

Da Laura Lafargue den für sie vorgesehenen Teil über englischen Übersetzung des ersten Bandes des Kapitals zeitlich nicht in der Lage war zu übersetzen,[28] wurde im April 1884 Edward Aveling damit betraut. Er übersetzte im Auftrag von Friedrich Engels die Kapitel X (Der Arbeitstag), Kapitel XI (Rate und Masse des Mehrwerts), den Abschnitt (Arbeitslohn), den letzten Teil von Kapitel XXIV, Kapitel XXV, den Abschnitt VIII (Kapitel XXVI–XXXIII) und die Vorworte von Marx.[29]

Am 31. August 1886 reisten Eleanor und Edward Aveling nach New York. Wilhelm Liebknecht traf etwas später in New York ein. Für die Socialist Labor Party of America sollten die beiden in den Vereinigten Staaten werben und Liebknecht sammelte Geld für die deutschen Sozialdemokraten, die unter dem Sozialistengesetz litten. Am 20. September 1866 sprachen die drei zum Thema Die social-democratische Arbeiter-Bewegung.[30] Alle drei verteidigten die unschuldigen Justizopfer des Haymarket Riot, die gehängt werden sollten.[31] Zwischen September und Dezember 1886 traten sie in New York, St. Louis, Baltimore, Detroit, Milwaukee, Kansas City, Cincinnati, Pittsburgh und vielen anderen Städten auf. Am 4. Januar 1887 trafen sie wieder in London ein. Über die Reise schrieb Edward das Buch An American journey und gemeinsam mit Eleanor The Working-Class Movement in America.

Da auf der 3. Jahreskonferenz am 29. Mai 1887 der Socialist League Anarchisten die Mehrheit (17:11) gewannen verlassen die Avelings die Socialist League. Am 11. April sprechen Edward und Eleanor auf einer Demonstration vor über 100.000 Menschen im Hyde Park für die Unabhängigkeit Irlands.[32]

Am 13. November 1887 fand eine Protestdemonstration von 100.000 Sozialisten und Arbeitern auf dem Trafalgar Square gegen die Arbeitslosigkeit statt, die von der Polizei brutal unterdrückt wurde und als Blutsonntag in die Geschichte einging.

In den ganzen Jahren trat Aveling als gefragter Redner auf. Seinen Lebensunterhalt verdiente er hauptsächlich mit seinen Publikationen und Reden. Er unterstützte Eleanor in ihren gewerkschaftlichen Aktivitäten, wurde Mitglied der Independent Labour Party, in deren Exekutivkomitee er gewählt wurde.

Auf den Internationalen Sozialistischen Arbeiterkongressen der Zweiten Internationale 1889 in Paris, 1891 in Brüssel und 1893 in Zürich war Aveling als Delegierter vertreten.[33]


Edward und Eleanor


Edward und Eleanor lernten sich schon 1883 kennen. Im Juli 1884 machten sie ihre „Hochzeitsreise“[34] Von da an nannte sie sich „Eleanor Marx Aveling“. Die Verbindung erregte einen Teil ihrer beiden Bekanntenschaften, so Hyndman, Annie Besant, Charles Broadlaugh, während andere wie Olive Schreiner oder Havelock Ellis zu dem ungewöhnlichen Paar hielten. Die freie Lebensgemeinschaft verlief für beide Seiten zuerst positiv. Immer wieder hatten beide finanzielle Probleme, weil sie über ihre Verhältnisse lebten.

Nach einem Sommeraufenthalt in Stratfort-on-Avon besuchen Eleanor und Edward auf Einladung von Friedrich Engels gemeinsam mit Carl Schorlemmer erneut Amerika im August 1888.


Literatur und Theater


Um 1884 gewann die skandinavische Literatur Einfluss auf bestimmte Kreise in London. Aveling lernte Anne Charlotte Edgren kennen und Eleanor warb für sie bei ihrer Schwester Laura.[35]

Es wurden verschiedene Übersetzungen von Henrik Ibsens „Nora“ gemacht, die Aveling in der Zeitschrift „Our Corner“ besprach.[36] Auch mit George Bernhard Shaw waren die Aveling befreundet. Aveling schrieb für die „Dramatic Review“ des Kritikers William Archer unter dem Pseudonym Alec Nelson. Nach längerer Vorbereitung fand am 15. Januar 1886 eine Lesung von Ibsens Nora in der Wohnung der Avelings statt. Eleanor sprach die „Nora Helmer“, Edward den „Helmer“, Shaw den „Nora oder Ein Puppenheim“ und May Morris die Frau Linde.[37] Er und Eleanor waren mit George Moore befreundet wie seine Rezension von dessen Roman „Esther Walters“ zeigt.[38] Sein Theaterstück „By the Sea“ ist eine freie Bearbeitung von André Theuriets französischem Stück „Jean-Marie“. In einer Rezension von Olive Schreiners „The Story of an African Farm“ (September 1883) lobte er ihren Roman sehr.[39] 1891 besprach er Thomas Hardys Roman „Tess von den d’Urbervilles“.

Aveling Versuche, sich als Dramatiker zu etablieren, beschränkten sich auf einige Aufführungen seiner Stücke, in denen er teilweise auch als Schauspieler mitwirkte. Die Stücke selbst sind nicht überliefert, sondern nur durch Rezensionen und Äußerungen in Briefen der hier erwähnten Zeitgenossen überliefert. Friedrich Engels’ Urteil von „Edwards bemerkenswertem bisherigen Erfolg auf dramatischem Gebiet“[40] war wohl eher Wunschdenken als Realität.


Dramatisches Ende


In ihrem Testament vom 16. Oktober 1895 und im Kodizill vom 28. November 1896 setzte Eleanor ihren Lebensgefährten Edward Avling als ihren Erben ein.[41] Ende 1896 unterrichteten die beiden in der „Social Hall“ in Wandsworth im Auftrage der SDF. Zugunsten des Unterrichtsfonds wurde die Operette von The Landlady von Alec Nelson aufgeführt an der auch Eva Frye mitwirkte.[42] Aveling erkrankte und musste am 19. Juni 1897 wegen eines Abszesses in der Lendengegend operiert werden.[43]

Es war zwischen Eleanor und Edward vereinbart, dass sie sich nicht heiraten konnten, weil die Ehe von Edward Aveling nicht geschieden war. Unter dem Namen Alec Nelson heiratete Aveling die 22 Jahre alte Schauspielerin Eva Frye am 8. Juni 1897,[44] ohne Eleanor zu informieren und führte danach ein Doppelleben. Edward hielt sich oft bei seiner neuen Frau[45] auf und Eleanor litt darunter, auch weil sie sich einsam und verlassen fühlte. Im August 1897 wurde er auf der Jahreskonferenz der SDF in Northampton mit großer Mehrheit in der Vorstand der SDF gewählt. Kurz nachdem er auf einer Massenversammlung in London auf dem Trafalgar Square gesprochen hatte, verließ er Eleanor. Darüber schrieb Eleanor auch an Frederick Demuth: „Ich habe heute morgen noch einmal an Edward geschrieben. Kein Zweifel, es ist schwach. Aber kann man vierzehn Jahre seines Lebens nicht auswischen, als seien sie nicht gewesen. Ich glaube, jeder, der auch nur den geringsten Sinn für Ehre hat — von Güte und Dankbarkeit gar nicht zu reden — würde diesen Brief beantworten. Wird er es thun? Ich fürchte fast, er thut es nicht.“[46] Am 1. September kehrte er zu Eleanor zurück, ohne sich zu entschuldigen. Ende September reisten beide nach Paris zu Laura und Paul Lafargue. Nach einer Agitationstour in Burnley Januar 1897 erkrankte Edward an einer Lungenentzündung. Im Februar wurde er erneut operiert. Und sein Zustand verschlechterte sich.[47] Fünfzehn Tage später schrieben Eleanor und Edward an Wilhelm Liebknecht einen gemeinsamen Brief, in dem sie sich auf den bevorstehenden Besuch Liebknechts in London freuten.[48]

Am 31. März 1898 verübte Eleanor Suizid. Über den Ablauf des Tages gab und gibt es unterschiedliche Darstellungen.[49]

Nach dem Ende der gerichtlichen Untersuchungen setzten sich Aveling und Frederick Demuth zusammen.[50] Am 21. Juli 1898 machte Aveling sein Testament („Edward Aveling professionally known as Alec Nelson“) und setzte seine Frau Eva als Alleinerbin ein.[51] Von einer Reise nach Irland zurückgekehrt, verstarb Edward Aveling am 2. August 1898[52] in seiner Wohnung in der Abert Bridge Road in London an einer Erkrankung der Leber (Fettleber) und hinterließ „£ 852 7 s. 3 d.“ Am 5. August wurde seine Leiche in Woking eingeäschert. Kaum sechs Personen waren auf der Beerdigung anwesend.[53] Seine Urne wurde auf dem Brookwood Cemetery bestattet.


Zeitgenossen über Edward Aveling


„Aveling, Edward. Sehr gut. Hat too many irons in the fire [zu viele Eisen im Feuer]. Neuling. Literat. Unschuldslamm. Recht braver Irländer. Durchaus brav, intelligent und aufrichtig. Starker Nachhilfe bedürftig. Unpraktisch. ‚Jebildet‘. Armer E. Nützlich. Dumm genug. Leicht zu prellen. Melodramatische Großmut. Verschämheit. Totale Unerkenntnis der Welt. Vorliebe für poetische Träumerei. Talentvoll und brauchbar. Kreuzbrav, aber gushing [überschwänglich] wie ein Backfisch. Unordnung der literarischen bohéme. Bummelei. Kollosale Dummheit. Absolut naiv. Grün. Unbegreiflich dumm.“

„Ich habe in der letzten Zeit nicht viel über den Verbrecher gehört. Immerhin ist er noch nicht in Neuseeland, sondern genießt sein Leben in London. Ein Freund von Motteler hat ihn mit einer Frau in einem schicken Restaurant festlich tafeln und scherzen sehen. Und er macht gar keinen Hehl daraus, daß er mit einer Frau zusammenlebt. Ich weiß nicht, ob ich Euch damals geschrieben habe, daß in London das Gerücht ging, Aveling habe zu Tussys Lebzeiten heimlich legal eine Ehe geschlossen, und daß das Tussy in den Tod getrieben habe.“

Eduard Bernstein an Laura Lafargue. April 1898[55]

„Es war ziemlich sonderbar ihre Freunde fragten mich um Rat, ob man Aveling nicht wegen Beihilfe zum Selbstmord belangen könnte. Ich ging der Sache nach und verschaffte mir noch zusätzliches Beweismaterial, mußte ihnen jedoch entschieden den Rat geben, die Sache mangels Beweisen auf sich beruhen zu lassen.“

Alexander Karley Donald an John Lincoln Mahon. 4. Juni 1898.[56]

„Es ist seltsam, obwohl er fast wie Quasimodo aussah, übte er auf Frauen einen bemerkenswerten Zauber aus, und die Wirkung seiner Vortragsreisen in den Provinzen wurde häufig durch die Geschichten der von ihm zurückgelassenen Opfer beeinträchtigt. Daß diese Vergehen nur wenigen Personen bekannt waren, die aus Furcht, einer Unschuldigen zu schaden, nicht sprechen konnten, ist die Erklärung für die Stellung, die er in der politischen Welt bekleidete.“

Renold’s Newspaper vom 7. August 1898.[57]

„Es kam noch Tussy, zu gratulieren, und mit ihr Aveling, den ich damals zum ersten Male sah. Es ist merkwürdig, daß mitunter der erste Eindruck, den man von einem Menschen bekommt, der richtigste ist. Auf mich wirkte Aveling damals abstoßend. Als ich ihn näher kennenlernte, nicht nur als witzigen Causeur, sondern auch als eifrigen Parteigenossen, hińreißenden Redner und unermüdlichen Arbeiter, überwand ich meinen Widerwillen, und doch hat die spätere Entwicklung gezeigt, daß der erste Eindruck der richtige und der später gewonnene ein falscher gewesen.“

Karl Kautsky 1935[58]

Schriften und Werke



Erzählungen und Theaterstücke



Herausgeber



Gemeinsam mit Eleanor Marx-Aveling



Deutschsprachige Werke


Die Darwin’sche Theorie, Stuttgart 1891 (Doppel-Titelseite)
Die Darwin’sche Theorie, Stuttgart 1891 (Doppel-Titelseite)

Übersetzungen



Redakteur bzw. Korrespondent



Archivalen und Briefe



Literatur



Literarische Darstellungen





Anmerkungen


  1. „Edward Bibbins Aveling behauptet, 1851 geboren zu sein.“ Chushichi Tsuzuki (1981), S. 78.
  2. marxists.org
  3. Er war der vierte Sohn. Chushichi Tsuzuki: Eleanor Marx. Geschichte ihres Lebens. S. 80.
  4. Daher sein Pseudonym Alec Nelson. (Yvonne Kapp. Eleanor Marx. Family life. S. 253.)
  5. Er war zwischen 1848 und 1853 der Herausgeber der Zeitung The Jewish Herald(Yvonne Kapp. Eleanor Marx. Family life. S. 254).
  6. Yvonne Kapp. Eleanor Marx. Family life. S. 255.
  7. Paul Henderson, "Edward Bibbens Aveling". In: A. Thomas Lane (Hrsg.): Biographical Dictionary of European Labor Leaders. 2 Bände Greenwood Press, Westport, CT 1995, S. 36.
  8. Chushichi Tsuzuki: Eleanor Marx. Geschichte ihres Lebens. S. 81.
  9. Harald Wessel, Tussy, S. 157.
  10. Chushichi Tsuzuki: Eleanor Marx. Geschichte ihres Lebens. S. 82.
  11. Yvonne Kapp. Eleanor Marx. Family life. S. 256 ff.
  12. Yvonne Kapp. Eleanor Marx. Family life. S. 256.
  13. Charles Darwin und Karl Marx. S. 753.
  14. Chushichi Tsuzuki: Eleanor Marx. Geschichte ihres Lebens. S. 83.
  15. Charles Darwin und Karl Marx. S. 754.
  16. Full report of the trial of G. W. Foote and W. D. Ramsey before Lord Chief Justice Coleridge April 1883.
  17. Eleanor Marx: Karl Marx. In: Progress. Nr. 5, 1883. Abgedruckt in: Ihre Namen leben durch die Jahrhunderte fort. S. 127–132.
  18. Chushichi Tsuzuki: Eleanor Marx. Geschichte ihres Lebens. S. 96.
  19. The Book of Revelation. In: Progress. Vol. II, London 1883, S. 112–116 (deutsch: Das Buch der Offenbarung. In: Marx-Engels-Werke. Band 21, S. 9–15).
  20. Erstveröffentlichung als Brief von Darwin an Karl Marx in: Der Rote Aufbau. Berlin 15. Mai 1931, S. 357.
  21. Ralph Colp jr.: The contacts between Karl Marx und Charles Darwin. In: Journal of the History of Ideas. Band 35 (1974), S. 329–338; L. S. Feuer: Is the Darwin–Marx Correspondence. Authentic? In: Annals of Science. 32 (1975), S. 1–12; Harald Wessel. In: Neues Deutschland 26./27. März 1977, S. 15; Käte Schwank: Der Briefwechsel zwischen Marx und Darwin. In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. 1, Berlin 1977, S. 133–142; Harald Wessel: Tussy. S. 179.
  22. Charles Darwin und Karl Marx. Eine Parallele. S. 754.
  23. Harald Wessel, S. 177.
  24. Das Begräbnis von Karl Marx. In: Der Sozialdemokrat. Zürich Nr. 13. vom 22. März 1883 und Progress, April 1883 zitiert nach Harald Wessel: Tussy. S. 191.
  25. Siegfried Bünger, S. 75 f.
  26. Siegfried Bünger, S. 69 f.
  27. Joachim Müller, Edith Schotte (Hrsg.), S. 71 und Siegfried Bünger, S. 88 ff.
  28. Friedrich Engels an Laura Lafargue, 24. Juni 1883.
  29. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung II. Band 9. Karl Marx. Capital. A critical analysis of capitalist production. London 1887, Dietz Verlag, Berlin 1990, ISBN 3-320-00067-5, S. 713.
  30. Harald Wessel: Tussy. S. 223 f.
  31. Harald Wessel, Tussy, S. 210 f.; The Chicago Anarchists. A statement of facts.
  32. Friedrich Engels an Friedrich Adolf Sorge 9. April 1887 und Siegfried Bünger, S. 120.
  33. Friedrich Leßner: Ich brachte das „Kommunistische Manifest“ zum Drucker. Dietz Verlag, Berlin 1975, S. 354.
  34. „Tussy und Edward sind, wenn nicht schon wieder zurück, auf ihrer Hochzeitsreise Nr. I, die große Hochzeitsreise soll erst nächsten Donnerstag losgehen“. (Friedrich Engels an Laura Lafargue 22. Juli 1884. Marx-Engels-Werke. Band 36, S. 181 f.)
  35. Eleanor an Laura 18. Juni 1884 zitiert nach Chushichi Tsuzuki: Eleanor Marx. Geschichte ihres Lebens. S. 147 f.
  36. 1. Mai 1884.
  37. Chushichi Tsuzuki: Eleanor Marx. Geschichte ihres Lebens. S. 153.
  38. Esther Walters. Ein englischer Roman von George Moore.
  39. Olive Schreiner Letters Online
  40. Friedrich Engels an Laura Lafargue. 9. Mai 1888 (Marx-Engels-Werke. Band 37, S. 61)
  41. Izumi Omura, Shunichi Kubo, Rolf Hecker, Valerij Fomičev (Hrsg.): Karl Marx is my father. The documentation of Frederick Demuth’s parentage. Karl Marx ist mein Vater. Eine Dokumentation zur Herkunft von Frederick Demuth. Far Eastern Booksellers, Tokyo 2011, ISBN 978-4-87394-004-5, S. 100–102.
  42. Chushichi Tsuzuki: Eleanor Marx. Geschichte ihres Lebens. S. 255.
  43. Chushichi Tsuzuki: Eleanor Marx. Geschichte ihres Lebens. S. 256.
  44. Faksimile der Heiratsurkunde in: Harald Wessel: Tussy, nach S. 272.
  45. „Von den 296 Tagen zwischen […] Heirat […] und Tussy Tod […] [war er] höchstens 49 Tage mit Eva Nelson alias Frye zusammen.“ (Harald Wessel: Tussy. S. 357).
  46. Eleanor Marx an Frederick Demuth 30. August 1897. (Eduard Bernstein: Was Eleanor Marx in den Tod trieb. S. 484.)
  47. Eleanor Marx an Natalie Liebknecht 1. März 1898.(Wilhelm Liebknecht. Briefwechsel mit Karl Marx und Friedrich Engels. S. 463).
  48. Eleanor Marx und Edward Aveling an Liebknecht 16. März 1898 (Wilhelm Liebknecht. Briefwechsel mit Karl Marx und Friedrich Engels. S. 465).
  49. Tragic Suicide of Mrs. Marx Aveling. In: Reynolds Newspaper. London 3. April 1898; Inquest. In: The Times. London 4. April 1898, S. 14; A Sydenham Lady’s Suicide. In: Sydenham, Forest Hill & Penge Gazette. 9. April 1898, S. 7; London - Life & Death. In: The Labour Leader. Edited by Keir Hardie. London und Glasgow. 9. April 1898, Titelseite; Lily Bell: Eleanor Marx Aveling. In: The Labour Leader. London und Glasgow. 16. April 1898, S. 122; Bob Banner: Eleanor Marx and Lily Bell. In: The Labour Leader. London und Glasgow. 23. April 1898, S. 131; Bob Banner: Eleanor Marx’s Suicide. In: The Labour Leader. London und Glasgow. 30. April 1898, S. 139; Ann H. Snoden: Eleanor Marx. In: The Labour Leader. London und Glasgow. 14. Mai 1898, S. 163; Eduard Bernstein: Was Eleanor Marx in den Tod trieb. In: Hamburger Echo. Hamburg 16. und 17. Juli 1898.
  50. „The inquest, of course, had disclosed nothing beyond the fact of the suicide; and as Eleanor’s brothers-in-law did not see fit to rake up the facts, going off, in fact, to drink with Aveling after the inquest at an public-house, there was nothing to be done.“ (Herny Mayers Hyndman: Further Reminiscences. S. 146).
  51. Yvonne Kapp.: Eleanor Marx. The Crowded Years. S. 718.
  52. Reynolds’s Newspaper 7. August 1898 und Clarion 13. August 1898.
  53. Yvonne Kapp.: Eleanor Marx. The Crowded Years. S. 721.
  54. (Hrsg.). Gespräche mit Marx und Engels. 2. Band. InselVerlag, Frankfurt am Main 1973, S. 709 (insel taschenbuch 20).
  55. zitiert nach Die Töchter von Karl Marx. Unveröffentlichte Briefe. S. 348.
  56. Zitiert nach Chushichi Tsuzuki: Eleanor Marx. Geschichte ihres Lebens. S. 283.
  57. Zitiert nach Chushichi Tsuzuki: Eleanor Marx. Geschichte ihres Lebens. S. 288 f.
  58. Zitiert nach: Friedrich Engels’ Briefwechsel mit Karl Kautsky. Hrsg. u. bearb. von Benedikt Kautsky. Wien 1955, S. 88.
  59. In der Bibliothek von Karl Marx. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung IV. Band 32, Akademie Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-05-003440-8, S. 120, Nummer 46.
  60. In der Bibliothek von Friedrich Engels. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung IV. Band 32, Akademie Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-05-003440-8, S. 120, Nummer 47.
  61. Rezension zu Olive Schreiner: The Story of an African Farm
  62. In der Bibliothek von Friedrich Engels. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung IV. Band 32, Akademie Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-05-003440-8, S. 120, Nummer 47.
  63. Enthält zwölf Vorträge von Annie Besant, C. Bradlaugh, A. Bradlaugh und E. Aveling.
  64. In der Bibliothek von Friedrich Engels. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung IV. Band 32, Akademie Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-05-003440-8, S. 121, Nummer 50.
  65. Beiträge von Charles und Alice Bradlaugh, George Standring, Arthur B. Moss, Annie Besant, Charles C. Cattell und Edward.
  66. In der Bibliothek von Friedrich Engels. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung IV. Band 32, Akademie Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-05-003440-8, S. 120, Nummer 48.
  67. In der Bibliothek von Friedrich Engels. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung IV. Band 32, Akademie Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-05-003440-8, S. 119, Nummer 45.
  68. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung I. Band 31. Akademie Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-05-003482-3, S. 456–462 und 1217–1226.
  69. In der Bibliothek von Friedrich Engels. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung IV. Band 32, Akademie Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-05-003440-8, S. 120, Nummer 48.
  70. Ihre Namen leben durch die Jahrhunderte fort. S. 368–369.
  71. Marx and Engels through the eyes of their contemporaries. Progress Publishers, Moskow 1972, S. 196–202.
  72. Mohr und General. Erinnerungen an Marx und Engels. Dietz Verlag 1965, S. 548–563.
  73. Die Theaterstücke und das Datum der Erstaufführung ermittelt nach Chushichi Tsuzuki: Eleanor Marx. Geschichte ihres Lebens. Kapitel: Liebeswerben um die dramatische Muse. S. 146–171.
  74. Reprint: Republished, with a preface by Frank Allaun MP, by Leslie Preger. The Journeyman Press, London / West Nyack 1975.
  75. In der Bibliothek von Friedrich Engels. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung IV. Band 32, Akademie Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-05-003440-8, S. 121, Nummer 51.
  76. Paul Le Blanc (Hrsg.): The Working Class Movement in America. / by Eleanor Marx and Edward Aveling. With essays by Lisa Frank and Kim Moody. Humanity Books, Amherst, N.Y. 2000, ISBN 1-57392-626-4.
  77. Ein Bericht über Avelings Aufenthalt auf den Scilly-Inseln 1895.
  78. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung II. Band 9. Dietz Verlag, Berlin 1990, ISBN 3-320-00067-5.
  79. Fast alle Briefe haben Geldzahlungen, Rückzahlungen mit zum Inhalt.
  80. Harald Wessel: Tussy. S. 337.
  81. Gedruckt in: Ihre Namen leben durch die Jahrhunderte fort. S. 265, 266, 268 ff., 276, 279 und 280 f.
  82. Die Töchter von Karl Marx, S. 213 ff, 255 ff., 286 ff., 291 f.
  83. Chushichi Tsuzuki: The Life of Eleanor Marx 1855–1898. A Socialist Tragedy. Oxford University Press 1967.
  84. Aveling fehlt im „Namensverzeichnis“, S. 350!
  85. Eva Weissweiler hat, im Gegensatz zu den anderen Biografen keine neuen Quellen erschlossen.
  86. Chushichi Tsuzuki: Eleanor Marx. Geschichte ihres Lebens. S. 290.
  87. „einem Mann, ‚der es mit seinen religiösen und politischen Überzeugungen geradezu krankhaft genau nahm … Aber hinsichtlich Geld und Frauen besaß er überhaupt kein Gewissen: ein schamloser Verführer und Schuldenmacher‘“. Margret Shenfield: Shaw. Eine Bildbiographie. Kindler, München 1964, S. 68.
Personendaten
NAME Aveling, Edward
ALTERNATIVNAMEN Aveling, Edward Bibbins (vollständiger Name); Alec Nelson (Pseudonym)
KURZBESCHREIBUNG englischer Sozialist, Freidenker, Biologe und Zoologe. Lebensgefährte von Eleanor Marx
GEBURTSDATUM 29. November 1849
GEBURTSORT Stock Newington
STERBEDATUM 2. August 1898
STERBEORT Battersea, London

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- [de] Edward Aveling

[ru] Эвелинг, Эдуард

Эдуард Эвелинг (англ. Edward Aveling; 29 ноября 1851 (1851-11-29), Невингтон — 2 августа 1898, Баттерси) — английский политический деятель, социалист, гражданский муж дочери Карла Маркса Элеоноры.



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